Politik

In einem Streit über ein Baugebiet hat mich Holger Schlegel, ein „Journalist“ aus Bad Harzburg, als „Einmannbewegung“ bezeichnet. Mal abgesehen von dieser dämlichen Art von Häme: Irgendwie gefällt mir das und es passt zu mir …

Hier könnt Ihr Euch ein Arbeitsergebnisse der „Einmannbewegung“ angucken:

  • http://bffk.klaus-marwede.de
    Hier geht es um meine Mitgliedschaft in der IHK. Ich bin zu diesem Thema nicht zu 100% der Meinung, dass man die Pflichtmitgliedschaft abschaffen muss, – denn manches würde eine Behörde ja auch nicht besser machen.
    Aber solange die Kammern mit meinen (Pflicht-) Beiträgen arbeiten, dürfen sie mir nicht (von mir finanziert!!) Konkurrenz machen … und das tun sie aber!
     
    Die Kammern sollten sich ingesamt auf ihre Pflichtaufgaben beschränken und die Gebühren jeweils dem auferlegen, der eine Leistung in Anspruch nimmt. Ferner sollte es Konkurrenz zwischen den Kammern geben – statt dem aktuellen „Regionalprinzip“. 
     
    Dann wäre eine Kammer nur noch mit den Pflichtaufgaben wirklich erfolgreich, die sie kostendeckend erbringen kann. Last but not least würden Kompetenzzentren entstehen, weil Kammern sich unter Wettbewerbsdruck wirtschaftlich vernünftig verhalten würden.
  • http://www.querumer-forst.de
    Da ging es um die Erweiterung des Flughafens in Braunschweig (Verlängerung der Landebahn), die aus meiner Sicht aus Umweltgründen nicht vertretbar war. Ferner aber habe ich hier einen ziemlich wüsten „Fake“ in Zusammenhang mit Fördermitteln vorgefunden.

Speziell in der Kommunalpolitik findest Du Leute, die sich einerseits ernsthaft berufen fühlen, politisch zu arbeiten – und die andererseits nicht für einen Cent Verantwortung übernehmen wollen, wenn der Wind auch mal von vorn kommt – und das tut einer Demokratie nicht gut.

Es sollte nicht so sein, dass sich Leute vom Wähler zum Entscheider machen lassen – die dann aber nicht entscheiden sondern auf „Hobby“ zu plädieren, wenn es schwierig wird. Das sind keine zuverlässigen Partner für den Wähler – und der spürt das auch.

Ich bin überzeugt, dass man den Wähler nicht auf Dauer von radikalen Parteien fernhalten kann, wenn das einzige Argument ist, dass die etablierten Parteien das „kleinere Übel“ sind – und ich denke, das wird in der BTW 2017 ein ganz spannender Aspekt werden.


Der wichtigste Vorteil einer „Einmannbewegung“ ist übrigens,
dass alle denken, Du wärst ganz allein unterwegs 😉