Mein eigener Betrieb kommt mit einer kleinen Ausnahme ohne Microsoft-Produkte aus. Die Einschränkungen sind gering – und wir sparen damit eine Menge Geld. Insofern bin ich der Richtige, um Sie bei einer schrittweisen Ablösung von datenschutz-unfreundlichen Microsoft-Produkten zu unterstützen.

Alternativen zu herkömmlichen Methoden müssen diese drei Anforderungen erfüllen:

  • Sie müssen sparsamer mit Daten umgehen als die alte Lösung.
  • Sie müssen den gewünschten Zweck trotzdem erfüllen.
  • Die Kosten müssen zumutbar sein.

Wenn der Staat sich in Datenschutzangelegenheiten nicht auch mal professionalisiert, dann kann man normalen Betrieben kaum noch erklären, warum sie datenschutzkonform arbeiten sollen!

Am Beispiel Whatsapp kann man das gut zeigen:

Im Verlauf der Corona-Krise hat das Kultusministerium in Niedersachsen über die Schulen verbreitet, dass man wegen der Ausnahmesituation Whatsapp für den Schulunterricht ausnahmsweise benutzen darf. Zum einen hat man da die Landesaufsichtsbehörde falsch zitiert – und zum anderen gibt es ja geeignete Alternativen. Man war einfach nur zu träge andere Methoden einzusetzen!

Es gibt im Datenschutz ein paar Argumente, die man einfach nicht gelten lassen kann:

  • Wir machen doch schon immer …
  • Da müssen wir ja was neues lernen …
  • Das machen doch alle so …

Aber nun wollen wir mal in Lösungen denken:

Wenn Sie eine Softwarelösung aus Datenschutzgründen ersetzen wollen, dann könnte die erste Frage lauten, welche Art von Informationen Sie mit wem genau teilen möchten. Und warum?

Welchen Einfluss haben Sie persönlich auf die Art der Verarbeitung?

Sind Sie Verantwortlich im Sinne von Art. 4(7) EUDSGVO? Oder sind Sie Auftragsverarbeiter gemäß Art. 28 EUDSGVO? Sie können sogar gemeinsam mit anderen für die Verarbeitung verantwortlich sein. Dann wird es noch interessanter (Art. 26 EUDSGVO).

Sind Ihre Mitarbeiter involviert? Oder Ihre Kunden? Sind Sie selbst der Kunde? Diese Art zu fragen erleichtert den Umgang mit Datenschutzthemen, weil sie dann zielführend an Alternativen arbeiten können.

Spielen dabei die privaten Smartphones von Mitarbeiterin eine Rolle? Sind besonders schützenswerte Daten (Art. 9 EUDSGVO) betroffen?

Und so weiter …

Wer ernsthaft möchte, dass Aufgaben datenschutzkonform erledigt werden, der wird merken, dass gerade bestimmte Open Source Lösungen nicht nur datenschutzfreundlicher sind, sondern letztlich auch sehr durchdacht und praktikabel – und in der Regel kostenlos!

Bei vielen meiner Kunden hat ausgerechnet der Datenschutz für Ersparnisse gesorgt, weil man heute mit kostenlosen Lösungen arbeitet statt mit bezahlter US-Software.