Wenn Du in einer eher technisch, wissenschaftlich geprägten Community lebst, die sich an Fakten orientiert und nicht am Glauben, – dann ist es manchmal eine erhebliche Herausforderung zu sagen „Ich glaube an Gott“. Ich antworte dann sehr gern so:

  • Das Weltall ist unendlich, aber es dehnt sich aus.
  • Das Weltall war auch schon immer da, – aber es hat mit einem Urknall begonnen.
  • Ihr Lieben – dagegen ist doch die unbefleckte Empfängnis ein Kinderfasching!

Menschen versuchen ernsthaft sich die Welt zu erklären – und auch die Wissenschaft versteht mehr und mehr, dass uns mindestens eine Dimension fehlt, damit ein stimmiges Bild entstehen kann. Raum und Zeit allein reichen scheinbar nicht aus. Dazu gibt es einige interessante Beiträge im Netz:

Je länger die Forscher forschen, je mehr wird klar, dass das Universum viel komplexer und viel großartiger ist, als wir kleinen Wichte auf diesem kleinen, unwichtigen Planeten es uns erklären können. Das hat mich dazu gebracht, dass ich gegenüber Christen selbst etwas toleranter auftrete.

Das war nicht immer so. Zeit meines Lebens habe ich mich an der „frömmelnden, heuchlerischen Art“ der Kirche und ihrer Anhänger gerieben. Das hat mich dann natürlich auch nicht glauben lassen. Stattdessen habe ich es mein halbes Leben mit Mentaltraining ganz gut hingekriegt, Körper, Seele und Geist „auf Spur zu halten“ – und versteht mich richtig – das war und ist OK.

Was mich für Jesus Christus einnimmt:

Er hat sich für seine Überzeugungen umbringen lassen. Mindestens das scheint historisch verbrieft zu sein – und selbst wenn man das auch noch bezweifelt, dann ist Jesus Christus immer noch eine Fiktion von etwas, das jeden Tag stattfindet. Es stimmt ja dennoch, dass sich damals wie heute Menschen für ihre Überzeugungen zur Not umbringen lassen. Was treibt die an – und worauf hoffen die?

Irgendwann haben jedenfalls Menschen die „Story“ um Jesus Christus publik gemacht. Sie haben darüber geschrieben – in Briefen und in Büchern – und natürlich mit dem Wissen was man damals hatte – sagen wir mal nach bestem Wissen und Gewissen.

Wortgetreu der Bibel zu folgen käme mir trotzdem nicht in den Sinn. Ich nehme das einfach nur als Buch an, das Menschen geschrieben haben für Menschen – nicht anders als das was andere Menschen heute für andere Menschen schreiben.

Die Bibel im Alltag?

Da ich gelegentlich male und fotografiere zeige ich Euch hier einige „Werke“. Wenn das Buch so zwischen Alltagsgegenständen liegt – so normal wie Tempotaschentücher – dann kann man ja auch mal reingucken. Wenn da stattdessen eine Zeitung liegen würde, dann täte man das ja auch.




 

Ich mag die Bilder, weil sie Distanz abbauen.!

Wie ich mit Bibel im Alltag umgehe, das schreibe ich hier nach und nach. Ich hatte unterwegs ein paar beeindruckende „Erlebnisse“ – und ich bin interessiert an guten Gesprächen mit Menschen, die ebenfalls über diese Themen nachdenken.

Nachtrag 03: Bibel versus Wissenschaft …

Ein Freund von mir sagte neulich, dass er den Sinn von Religionen widerlegen kann. Er überlegte, was passiert, wenn die Menschheit alles vergessen würde, was die heute weiß. Dann würde 2000 Jahre später auf keinen Fall die gleiche Religion entstehen, während die Physik aber zwangsläufig die gleiche bleibt. Das ist für mich schlüssig und spricht sehr dafür, dass man die Bedeutung von Religion überdenken muss.  

Ich habe heute einen Artikel der Astrophysikerin Michelle de Oliveira gelesen, der das Thema noch mal etwas anders beleuchtet. Wie ich finde zumindest auch eine sehr kluge Annäherung an das Thema (Quelle: Annabelle.ch)

Nachtrag 02: Was sagt die Bibel den Anhängern der AfD?

Aus beruflichen Gründen muss ich derzeit lernen, wie sich Künstliche Intelligenz auf unsere Gesellschaft auswirken wird. Spannend! Und ich habe es mal mit einem Thema versucht, was wirklich konfliktträchtig ist. Die Migranten, die Leitkultur, die AfD und Jesus Christus … lest selbst, was dabei heraus kam (link).

Nachtrag 01: Thema Tanzen am Karfreitag

Ich respektiere das Tanzverbot wegen der Menschen, aber mein Gott verlangt das nicht von mir. Ich meine das ausdrücklich nicht provokativ, Aber ich suche immer noch die Stelle in der Bibel, die das unmissverständlich fordert.Was ich sagen will: Man kann damit so umgehen wie wir es tun, aber man könnte ja auch mal versuchen, als Christ am Karfreitag zu tanzenden Menschen zu gehen.
 
Stell Dir vor, das wäre der eine Tag im Jahr wo wir es uns zur Kultur machen aufeinander zuzugehen um über den Glauben zu reden. Meinetwegen in der Disco. Wo ist z.B. Jesus überall hingegangen, um die Menschen zu finden, die er durch sein Opfer erlösen wollte …

Ich habe mal chatGPT gefragt, was die Bibel zu dem Nachtrag 01 sagt:
Tanzen an Karfreitag …

 
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