Dieser Beitrag beschreibt eine Idee mit der ich Leute ermutige, dass sie in Bezug auf Arbeitsmodelle nicht mehr in „entweder oder“ denken sondern in „sowohl als auch“.
Ich gehe dabei von Menschen aus, die eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung für vorteilhaft halten, weil sie sich darin „sicherer“ fühlen, was ich für sich allein genommen für eine sehr trügerische Sicherheit halte.
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sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
Unser Land ist so organisiert, dass man in einer abhängigen Beschäftigung krankenversichert ist. Das ist ein sehr wichtiger Vorteil! Man zahlt außerdem in die Rentenkasse ein und man übernimmt keine betriebswirtschaftlichen Risiken. Arbeitnehmer fühlen sich in diesem Setting am sichersten – solange bis sie von Arbeitslosigkeit betroffen werden.
Übrigens wäre es in vielen Berufen auch für die Arbeitgeber attraktiv,
wenn Arbeitnehmer mit weniger Stunden einverstanden wären!
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geringfügige Beschäftigung
Eine geringfügige Beschäftigung (Stand 2024 bis 538 Euro monatlich) hört sich irgendwie „minderwertig“ an. Genau genommen ist aber das Gegenteil der Fall. Wenn man damit klug umgeht, dann ist so ein Zusatzeinkommen besser als ein höheres Gehalt aus einer sozialversicherten Beschäftigung, denn solche Verträge wirken sich nicht in der Progression der Lohnsteuer aus.
Übrigens ist so ein Minijob eine gute Gelegenheit um neue Firmen
näher kennenzulernen – oder um neue Menschen kennenzulernen!
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freiberufliche Tätigkeiten
Eine freiberufliche Tätigkeit hat den Vorteil, dass man damit keinerlei Risiko der Arbeitslosigkeit mehr hat. Man kann die eigene Freiberuflichkeit über einen langen Zeitraum nach und nach weiterentwickeln. Sofern man in Bezug auf Außenstände und auf Haftungsfragen keine großen Risiken eingeht, ist das ein kontinuierliches Zusatzeinkommen, das einem nicht genommen werden kann.
Übrigens kann eine freiberufliche Tätigkeit auch über den Renteneintritt
hinaus fortgesetzt werden, um die (schmale?) Rente aufzubessern!
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Mein Fazit
Wer als Arbeitnehmer über Sicherheitsthemen denkt, der sollte zusätzlich einen „Minijob“ haben, und der sollte zusätzlich freiberuflich tätig sein – weil sich die beste Sicherheit aus der Kombination der verschiedenen Arbeitsmodelle ergibt. Und wenn man im Team mit anderen freiberuflich tätig ist, dann kann das sogar sehr viel Spaß machen.
Gemeinsam mit anderen selbständig sein …
am besten mit einem Thema das man liebt!
