Du bist wie zwischen ca. 1958 und 1968 geboren? Dann bist Du also auch so ein Babyboomer, der als Rentner die finanzielle Zukunft unserer Kinder versauen möchte! Und Du hast auch schon seit „eigentlich immer“ das Gefühl, dass die Politik Deine Probleme nur aussitzt? Das stimmt definitiv nicht! Ich selbst bin Jahrgang 1963 – und also auch so ein „Babyboomer„! Das Thema beschäftigt mich also zwangsläufig schon mein ganzes Leben lang

Es beginnt als Kind:

  • 1969: gefühlte 40 Schüler in der ersten Klasse
  • viel zu wenig Lehrer
  • viel zu kleine Räume

Und niemand hätte in der Situation neue Schulen gebaut oder Lehrer eingestellt, weil man 1969 ja schon wusste, wie der Pillenknick sich auswirken wird, – aufgrund von einem Drittel weniger Geburten in den 8 Jahren von 1964 bis 1972 …

Und nun bin ich halt bald 60 Jahre alt – und muss das mal zu ende denken!

  • Wir Babyboomer werden demnächst alle gleichzeitig einen Nachfolger für unser Unternehmen suchen.
  • Dazu wird es nach meiner Überzeugung Teamlösungen brauchen.
  • Und dies ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, wo die Leistungsträger zu einem großen Teil alle gleichzeitig in Rente gehen.
  • Es werden sich zu wenige Nachfolger um zu viele Unternehmen bewerben (falls das überhaupt geschieht).
  • Was das mit dem Wert der Unternehmen macht ist selbsterklärend!

Knapp ein Drittel der Nachfolger fehlt also schon rein zahlenmäßig!

Davon abgesehen folgt die jüngere Generation bringt eine völlig andere Kultur mit (Generation Y, Generation Z). Selbst wenn Du da jemanden findest – der wird Dir nicht sehr viel geben wollen – weil er sich ja (rein mathematisch) mit 2 Leuten drei Firmen teilen kann. Und der wird sich Dein Personal angucken – alle auch schon recht alt … Investitionsstau, kaum noch Neukunden, Deine Produkte auch irgendwie – na ja – halt unmodern?

Ob dieses arrogante Urteil über Dein Lebenswerk dann stimmt oder nicht spielt bei den Verhandlungen keine große Rolle – weil einer von drei Verkäufern auf jeden Fall leer ausgeht – rein theoretisch aufgrund der rein zahlenmäßig nicht vorhandenen Nachfolger.

Was macht das wohl mit dem Kaufpreis für Dein Unternehmen?

Und vor allem – was würde man denn mit dem Kauferlös für das Unternehmen sonst machen? Man würde doch eigentlich auch nur andere Unternehmensanteile kaufen = Aktien? … Das läuft dann konkret so:

  • 10 % vom Wert des eigenen Unternehmens fließt in Provisionen für „Makler“
  • 20 % kriegt der Fiskus – wenn es gut vorbereitet war und gut abläuft (sonst auch mal 30%)
  • Also lohnt es sich vielleicht, das Unternehmen einfach zu behalten?

Darüber sollten wir zumindest mal gemeinsam nachdenken. Vielleicht kenne ich ja zwei weitere Unternehmer, von denen einer seine Nachfolge bereit gelöst hat, – und man kann Dich dort gut „anflanschen“. Und zum Teil investiere ich dann sogar selbst.


Das ist für mich insbesondere dann interessant,
wenn dabei eine meiner eigenen Gesellschaften gestärkt wird.

Du betrachtest gerade Du auch ein Babyboomer?
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