Die Frage nach Krieg und Frieden bewegt uns alle sehr, und der Spalt in der Gesellschaft wird täglich tiefer. Ich möchte den Konflikt mit zwei Sprüchen beschreiben, die aus meiner eigenen Bundeswehrzeit stammen:
„Stell Dir vor es ist Krieg – und keiner geht hin“ …
Der Spruch geht übrigens weiter … „Dann kommt der Krieg zu Dir“ … Natürlich ist eine friedvolle Welt eine tolle Vorstellung, die allerdings einen Aspekt auch nicht wirklich beantwortet:
„Stell Dir vor es ist Frieden – und einer macht nicht mit“
Ihr Lieben – wenn ausgerechnet die Grünen (die z.T. aus der Friedensbewegung hervorgegangen sind) es befürworten, dass wir die Ukraine wirksam unterstützen müssen, dann haben die sich das nicht leicht gemacht.
Leicht macht es sich hingegen die SPD unter Herrn Scholz – die so tut, als könnte man den Krieg gegen Russland auf ukrainischem Gelände gewinnen. Die gesamte NATO-Verteidigungsstrategie spricht von einer sogenannten „Vorne-Verteidigung“, die das Ziel verfolgt den Nachschub des Gegners schon auf dessen eigenem Gelände zu unterbinden.
Vielleicht versteht der eine oder andere unter diesem Blickwinkel besser, warum Herr Pistorius nicht Kanzlerkandidat werden durfte. Der versteht halt seinen Job – und einen Kriegstreiber will den ja hoffentlich niemand nennen.
